Tanz- und Bewegungstherapie

Meditation

Meditation

„Meditation ist keine Erfahrung, sie ist das Erwachen des inneren Zeugen, schaue nur, beobachte und zentriere dich im beobachten. Wenn du dort hinkommst, ist alles total. Dann ist alles und jeder Erfüllung. Meditiere, wenn du das Gesicht deines Geliebten anschaust. Wenn du Blumen liebst, dann meditiere vor der Rose; versenke dich in den Mond oder was immer dir lieb ist.“

Lerne Körper, Geist und Seele ineinander fliessen zu lassen, versuche als Einheit zu funktionieren.

Vergiss die alten Vorstellungen vom meditieren, dass man nur meditiert, wenn man in deiner Yoga-Stellung unter einem Baum sitzt. Das ist nur eine Spielart von vielen und mag für einige richtig sein, aber nicht für jeden. Für ein kleines Kind wäre es Folterung, für einen quicklebendigen quirligen Menschen wäre es Unterdrückung.
Läufer machen beim Laufen manchmal eine gewaltige meditative Erfahrung. Und sie werden davon überrascht, weil sie nicht darauf warten. Wenn du je einen Waldlauf oder einen Dauerlauf am frühen Morgen genossen hast, du bist gerannt und dein Körper hat wunderbar funktioniert, die frische Luft, die neue Welt, du läufst mit dem ganze Körper, läufst wie ein kleines Kind rennst mir dem ganzen Körper mit Händen und Füssen, atmest tief aus dem Bauch ein und aus.. es kommt der Augenblick in dem der Läufer verschwindet und es ist nur noch das Laufen da. Körper, Geist und Seele wirken zusammen als eine Einheit. Plötzlich explodiert ein innerer Orasmus. Danach sitzt du unter einem Baum, ruhst dich aus, schwitzt dich aus und lässt die Luft um dich wehen, du fühlst dich friedvoll. Das wirkt tief auf dich ein. Dies ist die ganze Kunst des Meditierens: sich tief ins Tun zu versenken, das Denken aufzugeben und die Energie, die zum denken gebraucht wurde, in Bewusstheit umzuwandeln.